12. September 2016, Podiumsdiskussion Was tun gegen die AfD?
Thüringen hilft!
 

Termine

29. August 2016 - 28. Februar 2017 | 3 Einträge gefunden
BO Jena-Ost
29. August 2016 17:00 – 19:00 Uhr
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KV-JEN BO Jena-Ost Gaststätte Schlegelsberg (Oskar-Zachau-Straße 6)
BO Lobeda-West
20. September 2016 19:00 – 20:30 Uhr
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KV-JEN Tagungsraum, LISA
BO Jena-Ost
26. September 2016 17:00 – 19:00 Uhr
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KV-JEN BO Jena-Ost Gaststätte Schlegelsberg (Oskar-Zachau-Straße 6)
 

LINKE fordert vom OB Bürgerversammlung zu Thügida-Demonstration

Friedliche Demonstranten bei den Protesten gegen den Thügida-Aufmarsch am 17.8. in Jena
Friedliche Demonstranten bei den Protesten gegen den Thügida-Aufmarsch am 17.8. in Jena

Unverständnis und Empörung gegenüber Stadtverwaltung und Polizei treibt derzeit viele um, die am 17. August die Nazi-Demonstration im Damenviertel erlebten und dagegen protestierten oder von den Auswirkungen betroffen waren.

Die Vielzahl der offenen Fragen in einer Aktuellen Stunde in der Stadtratssitzung am 24. August anzusprechen, kann nur ein erster Schritt zur Aufklärung sein, meint Martina Flämmich-Winckler, Fraktionsvorsitzende der LINKEN, wobei ihre Fraktion eine solche Aktuelle Stunde beantragt.

Die Fraktion geht aber noch weiter: "Das Handeln der Ordnungsbehörde der Stadt und Frage nach der politischen Verantwortung dafür ist inzwischen Bestandteil einer öffentlichen Debatte und kann nicht in 30 Minuten in einer Stadtratssitzung geführt werden. Der Oberbürgermeister und seine Verwaltungsspitze sollten sich deshalb auf einer öffentlichen Bürgerversammlung den Fragen der Jenaerinnen und Jenaer stellen" fordern Flämmich-Winckler und ihre Fraktion in einer Beschlussvorlage, die sie ebenfalls zur Stadtratssitzung am 24.08. einbringen wird. Der Oberbürgermeister soll zudem damit beauftragt werden, den Stadtrat und die Öffentlichkeit durch eine Berichtsvorlage über Entscheidungsabläufe und Verantwortlichkeiten im Vorfeld und während der Thügida-Demonstration zu informieren.

11. August 2016

Keine Fackeln in Jena!

Aktionstag gegen Thügida-Aufmarsch

Am Mittwoch, den 17. August 2016, plant die Thügida erneut eine Demonstration durch die Stadt.

Die LINKE Jena ruft alle Mitglieder und Sympathisant*innen auf sich an den Protesten zu beteiligen. Treffpunkt ist 17.00 Uhr vor der Stadtkirche.

Weitere Aktionen und Informationen unter www.kokont-jena.de

19. Juli 2016

Protest gegen Thügida

Treffpunkt 11 Uhr vor der Geschäftstelle

Rechtsextreme Elemente aus Thüringen, die sich hinter dem Pseudonym THÜGIDA verstecken, haben für den 20.07.2016 eine Kundgebung auf dem Markt angemeldet.
In der Zeit von 12 bis 15 Uhr wollen sie auf sich und ihren Marsch am 17.08. in Jena aufmerksam machen. Sie wollen mit Ihrer Anwesenheit in unserem Jena ebenso provozieren, wie mit dem Motto "Gegen staatlich finanzierten linken Terror".
In einem breiten Bündnis stellen wir uns Ihnen entgegen und sind Gastgeberin vor unserer Gechäftsstelle.
Wir laden euch alle ein, euch am kreativen Protest zu beteiligen und selbst weitere Ideen zu entwickeln.
Bringt alle Besen mit um die Nazis symbolisch vom Markt zu fegen!
Weiterhin könnt ihr noch am Tag selbst eigene Protestshilder gestalten.
Aus dem Bündnis heraus wird es ebenfalls ein Führbittengebet und ein satirisches Theaterstück über den "AntiFa e.V." geben.
Wir rufen euch auf, euch an den kreativen und friedlichen Protesten zu beteiligen.
Los geht es ab 11 Uhr auf dem Marktplatz vor unserer Geschäftsstelle Markt 4.

18. Juli 2016

Magnus-Poser-Ehrung

Der VVN/ BDA (Bund der Antifaschisten) sowie der Stadtverband der Partei DIE LINKE rufen zum ehrenden Gedenken für den Jenaer Kommunisten und Widerstandskämpfer gegen das Nazi-Regime, Magnus Poser, auf. Er starb am 21. Juli 1944 im KZ-Buchenwald an den Folgen einer Schussverletzung.

Treffpunkt ist am Donnerstag, dem 21. Juli 2016, um 10 Uhr am Ehrengrabmal auf dem Nordfriedhof. Es spricht die Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Stadtrat Jena Martina Flämmich-Winckler.

26. April 2016

Aufruf zum 1. Mai 2016

Der diesjährige 1. Mai steht im Zeichen der Solidarität zwischen – so formuliert es der Aufruf des DGB – „den arbeitenden Menschen, den Generationen, Einheimischen und Flüchtlingen, Schwachen und Starken.“ Die Solidarität innerhalb unserer Gesellschaft ist durch die wachsende Ungleichheit – innerhalb Deutschlands, innerhalb Europas, aber auch im globalen Maßstab – besonders gefährdet. Aktuell müssen wir uns insbesondere mit den geplanten Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA bzw. Kanada und dem zunehmenden Einfluss rechtspopulistischer und rechtsextremer Parteien und Bewegungen auseinandersetzen.
Angesichts dieser Entwicklungen ist es wichtiger denn je, für eine gerechte, solidarische Gesellschaft und den Erhalt der erkämpften Rechte einzustehen. Wir rufen Euch auf, ab 10.00 Uhr in die Johannisstraße zur zentralen Kundgebung anlässlich des 1. Mai zu kommen. Hier findet Ihr auch den Stand der LINKEN, wo sich die Abgeordneten MdB Ralph Lenkert und die Mitglieder des Landtages Dr. Gudrun Lukin und Torsten Wolf auf Gespräche mit Euch freuen. Außerdem gibt es einen Kuchenbasar, eine Bücherecke sowie einen Maltisch für die Kinder.
Hier findet Ihr unser Maizeitung.

19. April 2016

Jena ist kein Ort für Nazis!

Der Stadtvorstand der LINKEN Jena ruft seine Mitglieder auf, sich am 20. April an den Protesten gegen den von der Thügida angemeldeten Fackelmarsch zu beteiligen, welcher ab 18 Uhr auf der Route vom Volksbad über die Grietgasse, den Engelplatz, den Ernst-Haeckel-Platz, die Ernst-Haeckel-Straße, die Erbertstraße und die Knebelstraße stattfinden soll.

DIE LINKE.Jena ist Veranstalter einer Kundgebung auf dem Ernst-Abbe-Platz, wohin auch das "Aktionsnetzwerk gegen Rechts" mobilisiert. Beginn ist 17 Uhr.

„Da das Verwaltungsgericht Gera keine Handhabe sah, den Aufmarsch zu untersagen, ist die Gesellschaft umso mehr in der Verantwortung, Neonazis und Rassisten jeder Couleur klar zu machen, dass sie weder in Jena noch anderswo willkommen sind." So MdL Katharina König, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag.

Weitere Informationen unter www.kokont-jena.de.

13. April 2016

Auf nach Hannover zum Protest gegen TTIP und CETA!

Teilnahme an gemeinsamer Busfahrt möglich

Am Samstag, dem 23. April 20, findet um 12 Uhr in Hannover eine Großdemonstration gegen die TTIP-Verhandlungen und das CETA-Abkommen statt.

MdL Ralph Lenkert hat mit Unterstützung des Landesverbandes DIE LINKE.Thüringen einen Bus angemietet. Dieser wird in Gera 7.15 Uhr am Busbahnhof starten und in Jena 8.00 Uhr am Busbahnhof einen Zwischenstopp einlegen. Gegen 20 Uhr werden wir wieder in Jena sein. Wir erheben im Bus einen Unkostenbeitrag von 10 €, der auch gespendet werden kann.

Wer mitfahren möchte, kann sich bis Montag, dem 18.4.2016, unter ttip-bus@gmx.de oder unter 0365/5511821 im Abgeordnetenbüro in Gera (Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr) bei Felix Ihle anmelden. Die Plätze werden in der Reihenfolge des Eingangs der verbindlichen Platzreservierung vergeben.

Weitere Informationen unter http://ttip-demo.de

14. Januar 2016

Für Toleranz, Weltoffenheit und Mitmenschlichkeit

DIE LINKE Jena unterstützt Proteste gegen AfD-Kundgebung

Der Stadtverband und die Fraktion DIE LINKE rufen die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt auf, sich an den Protesten gegen die für den 20. Januar 2016 geplante Demonstration der AfD zu beteiligen und zu zeigen, dass Jena eine weltoffene Stadt ist, in der Toleranz und Mitmenschlichkeit gelebt werden. Sie unterstützen den Aufruf des „Runden Tisches für Demokratie“.
Weitere Informationen unter www.kokont-jena.de

8. Januar 2016

Neujahrsempfang der LINKEN in Jena

Am Freitag, dem 8. Januar 2016, hatte DIE LINKE zum Neujahrempfang mit Gregor Gysi in das Paradiescafé geladen. Etwa 150 Gäste folgten der Einladung, darunter zahlreiche Vertreter aus Politik und Gesellschaft, so Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter, der Präsident der Universität, Prof. Walter Rosenthal und Superintendent Sebastian Neuß.

Nach der Begrüßung durch den Stadtverbandsvorsitzenden Jens Thomas benannte Martina Flämmich-Winckler die aus dem Blickwinkel der Stadtratsfraktion wichtigen städtischen Aufgaben für 2016, insbesondere die Entwicklung eines Integrationskonzeptes für die hier aufgenommen Flüchtlinge. Gregor Gysi ging zunächst auf die globale Lage ein. Er sprach von einer „beachtlichen Weltunordnung“, die nach 1989 entstanden sei. Im Gegensatz zur Situation nach 1945 würden die Einflusssphären der Großmächte nicht mehr feststehen, was zu einer Vielzahl bewaffneter Konflikte geführt habe. Zudem werde die soziale Ungerechtigkeit nicht nur in Deutschland, sondern weltweit immer größer.

Gysi konstatierte: „Politik bewegt sich nicht aus Gründen der Vernunft, sondern auf Druck.“ Dieser sei nun in Form einer großen Zahl von Flüchtlingen in Europa angekommen. Bevor die Lage unbeherrschbar werde, müssten Fluchtursachen wirksam bekämpft werden – die Verantwortung hierfür liege in großem Maße bei den privilegierten westlichen Ländern. Für 2016 erachtet Gysi den Einsatz für die Überwindung des Hungertodes und die Gleichstellung zwischen Ost und West sowie Männern und Frauen als zentral. Zudem müsse Chancengleichheit aller Kinder gewährleistet sein. An die jugendlichen Gäste wandte sich Gysi abschließend mit den Worten: „Macht nicht die gleichen Fehler wie wir, macht wenigstens eigene!“

Im Laufe des Abends wurden 500 Euro für ein aktuelles Projekt den Kindersprachbrücke e.V. gesammelt, das Sprachförderung für Eltern mit Kindern, die noch keinen Kita-Platz haben, anbietet.

22. November 2015

DIE LINKE.Jena wählt neuen Stadvorstand.

Die Mitgliederversammlung der Jenaer LINKEN wählte am vergangenem Samstag einen neuen Stadtvorstand. Bestätigt wurden Jens Thomas als Vorsitzender und Christian Engelhardt als Schatzmeister. Neu ins Amt der stellvertretenden Vorsitzenden wurden Christine Tutzschke und Torsten Wolf berufen. Als weitere Vorstandsmitglieder sind Isabel Heide, Martina Flämmich-Winckler und Hans-Christian Wohlfeld gewählt worden.

Ein großer Dank geht an den ausscheidenden Vorstand und an jene Genoss*Innen, die nicht ein weiteres mal für den Vorstand kandidierten. Wir wünschen ihnen auf ihren persönlichen und politischen Weg alles Gute.

 

 

22. November 2015

Mitgliederversammlung beschließt Erklärung gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus und für die Unterbringung und Integration

Refugees Welcome!

DIE LINKE in Jena erklärt ihre tiefe Betroffenheit und ihr Mitgefühl gegenüber allen Menschen, die unter Terror leiden, in Paris ebenso wie in Syrien, im Irak und im Libanon. Das Sicherheitsbedürfnis vieler Menschen nehmen wir sehr ernst. Wir verurteilen jegliche Instrumentalisierung der menschenverachtenden Terrorakte des IS durch Rechtspopulisten wie der AfD, die so Geflüchtete ein zweites Mal zu Opfern des IS machen. Gleichzeitig sehen wir eine ungebrochen hohe Solidarität und Unterstützung weiter Teile der Jenaer Bevölkerung gegenüber Menschen, die alles außer ihr nacktes Leben verloren haben. Allen haupt- und ehrenamtlich Engagierten gebührt unser Respekt und großer Dank.

Wir bekennen uns zum Grundrecht auf Asyl. Statt Abschottung und Abwehr zu propagieren, plädieren wir für die Aufnahme von Schutzsuchenden als eine Chance für die Entwicklung unserer Gesellschaft.

Mit Entschiedenheit wenden wir uns gegen alle Formen von Fremdenfeindlichkeit, Hass oder Rassismus und gegen alles, was eine menschenfeindliche Haltung unterstützt oder salonfähig macht. Sorgen und Fragen der Menschen, wie die Integration gelingen kann, müssen ernst genommen werden, dürfen aber nicht für menschenfeindliche Stimmungen missbraucht werden.

Die realen Herausforderungen bei der Erschließung von Unterbringungsmöglichkeiten in unserer Stadt müssen meist sehr schnell gelöst werden. Wir wollen, dass sich die gesamte Stadt weiterhin zu einer Willkommenskultur bekennt und nicht die hier lebenden Menschen gegen die neu ankommenden Menschen ausgespielt werden, wie dies von den Rechtspopulisten häufig und zum Schaden aller passiert.


Vorrang hat für uns dezentrale Unterbringung. Wir wollen zudem, dass alle Optionen zur Schaffung von Gemeinschaftsunterkünften ergebnisoffen geprüft und nicht einseitig aus Kostengründen verworfen werden. Notunterkünfte wie Turnhallen sind nur dann eine Option zur vorübergehenden Unterbringung, wenn eine anderweitige menschenwürdige Unterbringung unmöglich ist. DIE LINKE Jena wird sich zukünftig noch stärker dafür einsetzen, dass Wohnraum für Alle wieder bezahlbar wird.

Für eine gelingende Aufnahme und Integration von Geflüchteten  ist  es unabdingbar, dass diese sich bei der Aufnahme registrieren lassen. Rechtsstaatliche Prinzipien und Gesetze gelten für alle Menschen gleichermaßen und sind von jedermann zu beachten. Gesetzesverstöße sind zu ahnden.

Für Menschen, die als Geflüchtete zu uns kommen, müssen die Stadt Jena, der Freistaat Thüringen und der Bund weiterhin Perspektiven finden, damit sie ein selbstverständlicher und gleichberechtigter Teil der Gesellschaft werden können. Das Erlernen der deutschen Sprache durch Kinder, Jugendliche und Erwachsene nichtdeutscher Muttersprache ist dazu die erste zentrale Voraussetzung. Wir fordern zudem einen chancengleichen Zugang zu Kita, Schule und Berufsschule bis hin zur Erlangung eines berufsqualifizierenden Abschlusses in unserer Stadt.

DIE LINKE steht für ein weltoffenes, menschenfreundliches Jena. Wir unterstützen aktiv Initiativen der interkulturellen Begegnung sowie individueller Hilfe für Geflüchtete.

 

 

29. September 2015

Veranstaltungshinweis: Fluchtursachen bekämpfen, nicht Flüchtende

Vortrag und Diskussion am 08.Oktober 18 Uhr Hörsaal 7 in der Carl Zeiss Straße 3

STOP TTIP & CETA. Für einen gerechten Welthandel“

Großdemonstration am 10.10.2015 in Berlin

Am 10. Oktober wird in Berlin eine Bundesweite Demo gegen das Freihandelsabkommen TTIP geben. Hiermit rufen wir dazu auf, diese Demonstration zu unterstützen.DGB Thüringen wird hierzu Busse organisieren. Die Teilnahme ist auch für Personen, die nicht gewerkschaftlich organisiert sind kostenlos.

Info und Anmeldung per E-Mail an renate.licht@dgb.de oder barbara.mueller@dgb.de, telefonisch unter 0361 5961 357 oder 0361 5961 360.

Informationen zu der Demo und den Abfahrtszeiten könnt Ihr unter unter diesen Link erhalten.

Auf nach Berlin. Für einen gerechten Welthandel!

 

 

17. Juni 2015

Erklärung des Jenaer Stadtrates Nicht

Nicht zu Hause sitzen bleiben - Jena steht zusammen gegen Neonazis!

Die als fremdenfeindlich geltende Europäische Aktion Thüringen hat für Samstag, 27.Juni, eine Kundgebung und einen Aufmarsch in Jena angemeldet unter dem NamenKirsten-Heisig-Gedenkkundgebung. Kirsten Heisig war die 2010 verstorbene BerlinerJugendrichterin, die sich für harte und schnelle Urteile bei jugendlichen Straftäterneingesetzt hatte. Die Neonazis wollen ihren Tod für sich und ihre Zweckeinstrumentalisieren.Anmelder ist der mehrfach vorbestrafte Ringo Köhler-Franz aus Piesau. Als Redner hatsich Axel Schlimper angesagt, der Thüringer Gebietsleiter der Dachorganisationeuropäischer Holocaust-Leugner „Europäische Aktion“.Der Stadtrat ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, den öffentlichen Raum nicht denNazis zu überlassen und sich mit Mitteln des zivilen Ungehorsams den Neonazis in denWeg stellen. Bereits bei früheren Neonaziaufmärschen in Jena hatte sich ein breitesBündnis gegen die menschenverachtende Propaganda gestellt. Die Jenaer habenErfahrung im Protest gegen Neonazi-Aufmärsche. Wir sollten gemeinsam darananknüpfen und den Neonazis keinen Platz auf den Jenaer Straßen und Plätzen lassen.Der Neonazi-Umzug soll Stimmung machen gegen Ausländer, gegen Flüchtlinge.Gegen die menschenverachtende Ideologie setzen die Jenaer die Werte einer solidarischen,freien und demokratischen Gesellschaft gleichwertiger Menschen. Wirprotestieren gegen Neonazis und stellen uns solidarisch an die Seite von Flüchtlingenund anderen Betroffenen.Der Stadtrat ruft die Jenaer auf, ein deutliches Zeichen für ein demokratisches undweltoffenes Jena zu setzen. Überall in der Stadt sollen vielfältige und friedliche Aktionenstattfinden. Jena ist kein Ort für Neonazis! Jena gehört auch am 27. Juni denengagierten Demokratinnen und Demokraten.

15. April 2015

Unterschriftensammlung gegen Freihandelsabkommen TTIP und CETA am 18.04.15

Anlässlich des europaweiten TTIP-Aktionstages sammelt DIE LINKE am Samstag, dem 18. April, von 10 Uhr bis 13 Uhr am Teichgraben (gegenüber der Goethe-Galerie) Unterschriften gegen die geplanten Freihandelsabkommen der EU mit den USA (TTIP) und mit Kanada (CETA).

Sowohl die Bundesregierung als auch die Europäische Kommission wollen die Freihandelsabkommen so schnell wie möglich fertig stellen, unterzeichnen und entsprechend im nationalen und internationalen Handelsverkehr umsetzen.

 

Europaweit wächst jedoch der Widerstand gegen diese Abkommen. Bisher wurden bereits mehr als 1.500.000 Unterschriften gegen TTIP und CETA gesammelt. Und auch in Jena regt sich Protest.

 

Besonders die intransparenten Verhandlungen, die Abschwächung vieler nationaler Standards vor allem im Verbraucher- und Umweltschutz und die geplanten Schiedsgerichte, vor denen Konzerne Staaten verklagen könnten, stehen im Zentrum der Kritik.

 

Kritiker des Freihandelsabkommens sind herzlich eingeladen, zu unterzeichnen oder auch mit zu sammeln.

 

26. März 2015

Gegen jeden Krieg! Ostermarsch in Erfurt

 

 

Mit Ende des 2. Weltkrieges 1945 war Vielen klar: „Vom Deutschen Boden darf nie wieder Krieg ausgehen“. Mit Ausnahmen diverser Hilfsaktionen bei Naturkatastrophen wie Erdbeben und Überschwemmungen, bei denen deutsche Soldat*innen Grundversorgung und medizinische Unterstützung leisteten, hielt diese Parole bis 1990 bestand.


45 Jahre nach der Befreiung Europas vom Hitler-Faschismus wurde erstmals wieder eine deutsche Armee zu sogenannten „friedenserhaltenden“ und „friedenssichernden“ Maßnahmen außerhalb der Bundesrepublik eingesetzt. Somit sind deutsche Soldat*innen  mit der Waffe in der Hand seit 1990 wieder in der Welt unterwegs und aktiv an Kriegen beteiligt. Seither wird wieder zunehmend die Verantwortung Deutschlands in der Welt betont. Eine Verantwortung deren Logik allerdings neoliberalen Logiken und wirtschaftlichen Interessen folgt. Mit dem sogenannten  Bundesattraktivitätssteigerungsgesetz wurde zudem versucht, die  Normalisierung der deutschen Truppen als "normaler Arbeitgeber" in der  Gesellschaft voranzutreiben. Derzeit befinden sich über 4.000 Bundeswehrsoldat*innen im Ausland im Einsatz und übernehmen, wie es der Bundespräsident gerne formuliert, damit einen Teil an der Verantwortung für die internationale Gemeinschaft. Diese verbale Nebelkerze verschleiert politisches Kalkül und weltweite Machtverhältnisse. Nachhaltige Entwicklungszuammenarbeit und finanzielle Unterstützung von sozialen und wirtschaftlichen Projekten in Wachstumsländern und abgehängten Staaten sowie die aktive Unterstützung beim Aufbau demokratischer Strukturen in Staaten mit Konfliktpotentialen stehen da leider oft erst an zweiter Stelle.

Was vom Frieden vor Ort übrig blieb
Bereits 1991 beschloss der Erfurter Stadtrat, dass Erfurt den Titel "Stadt des Friedens" tragen solle. Ein Bekenntnis, was zunächst auch vor dem Hintergrund des Endes des Kalten Krieges und den sich abzeichnenden bewaffneten Konflikten, auch in Europa, ein wichtiges Zeichen gewesen wäre, wenn dies nicht nur ein Titel ohne Inhalt geblieben wäre. Spätestens ab den 2000er Jahren wurde Erfurt wieder zunehmend zu einem wichtigen Standort für die Bundeswehr. Am 29. März 2007 erfolgte die Taufe für das Kriegsschiff Korvette F262 auf den Namen "Erfurt". Mit dem Aufstellungsappell am 15. Januar 2013 wurde das Logistikkommando der Bundeswehr in der Landeshauptstadt in Dienst genommen. Von hier aus werden die Einsätze der deutschen Armee koordiniert und die logistischen Voraussetzungen für Krieg geschaffen. Damit rückt Erfurt in das organisatorische Zentrum aller Einsätze der Bundeswehr weltweit. Zudem schmückt regelmäßig Werbung der Bundeswehr die Straßenbahnen der Erfurter Verkehrsbetriebe AG um junge Menschen für den Dienst an der Waffe zu gewinnen. Und auch die Universität Erfurt bietet regelmäßig im Rahmen des Studiums fundamentale Lehrveranstaltungen mit einem Jugendoffizier der Bundeswehr an. Darüber hinaus beherbergt die "Stadt des Friedens" ein Kreisverbindungskommando für Reservist*innen, ein Dienstleistungszentrum und die Henne-Kaserne. Daher stellt sich ganz bewusst die Frage nach der tatsächlichen Relevanz des Titels für die politisch Verantwortlichen in der Stadt.


Friedenspolitik und Antirassismus müssen Hand in Hand gehen!
Wenn wir tatsächlich aus der  Geschichte lernen und Verantwortung übernehmen wollen, müssen wir gegen diese Symbolpolitik eintreten. "Stadt des Friedens" darf nicht nur  auf Papier stehen. Für diesen Titel muss gestritten und gekämpft  werden. Wir wollen gegen die aktive Unterstützung der Bundeswehr mit ihren Eirnrichtungen und Ehrungen der militärischen Traditionen eintreten. 
Wer wirklich aus der Geschichte lernen will, muss Verantwortung für diejenigen  übernehmen, welche unter Krieg leiden. Dieser Verantwortung wird man nicht gerecht, indem die Deutsche Armee als weiterer Player im großen Kriegsspiel mitmischt und hier vor Ort die logistischen Strukturen dafür aufbauen und unterhalten kann. Vielmehr liegt die Verantwortung darin, den Betroffenen Hilfe und Unterstützung zu gewährleisten. Dazu gehört es auch, das gesellschaftliche Klima ernst zu nehmen. Von Krieg und Verfolgung traumatisierte Flüchtlinge werden von Teilen der Bevölkerung angegriffen, bespuckt, geschlagen und gesellschaftlich verachtet. Wir wollen Flüchtlinge Willkommen heißen und ihnen einen sicheren Ort zum Leben geben.
70 Jahre nach der Befreiung Europas vom Hitler-Faschismus wird in Deutschland wieder offen in  Großveranstaltungen gegen Jüdinnen und Juden gehetzt. Die schon im National- Sozialismus verwendete Propaganda einer angeblichen jüdischen Weltverschwörung, ein elitärer Kreis, welcher „Stippen-ziehend“ die Weltgeschehnisse beeinflusst, bieten offene Türen für Rassismus. 
Dieser Rassismus und Antisemitismus waren schon einmal die Grundlage für millionenfachen Mord und Krieg in Europa und weltweit.
Daher rufen wir euch auf, am 04. April gemeinsam mit uns auf die Straße zu gehen und für Frieden und gegen jeden Rassismus in der Welt einzustehen. Wir sehen Krieg nicht als Mittel einer humanitären Konfliktbewältigung. Die Bundeswehr und die Logik der "militärischen Verantwortung"  muss aus dem öffentlichen Raum zurückgedrängt werden. Das bedeutet, dass keine öffentlichen Plätze für Veranstaltungen wie Gelöbnisse oder Vereidigungen herhalten dürfen. Das bedeutet weiterhin, dass Schulen als Lernort für gewaltfreie Konfliktbewältigung und Toleranzbildung verstanden werden müssen.
Infos unter: http://ostermarsch.blogsport.de/

Beschluss des Landesvorstandes "Atomwaffen dürfen kein Bombengeschäft sein" vom 20.3.2015

Flyer zum Ostermarsch

Rüstungsatlas Thüringen

 

 

20. März 2015

Equal pay day

Lohndifferenz zwischen Männern und Frauen in Jena bei durchschnittlich 158,47€

Beim Thema Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen ist Licht und Schatten in Jena festzustellen. Einerseits beträgt der Lohnunterschied (Zahlen der Agentur für Arbeit, Median der Bruttomonatsverdienste von Vollzeitbeschäftigten) im Jahr 2013 immer noch 158,47€ bzw. Frauen bekommen nur 94,38% ( Thüringer Durchschnitt 95%) ihrer männlichen Kollegen (Männer 2824,49€, Frauen 2666,02€).

 

 

Andererseits ist die Lohnlücke binnen drei Jahren deutlich kleiner geworden. So betrug die Lohndifferenz im Jahr 2010 in Jena noch 180,86€ bzw. Frauen verdienten 92,9% ihrer männlichen Kollegen (Männer 2556,11€, Frauen 2375,25€).

 

Diese Lücke lies sich nur verkleinern, indem Frauen in den Jahren 2010 bis 2013 mit einem Plus von 290,77€ (+12,24%) eine deutlich bessere Lohnentwicklung durchliefen als Männer, welche 268,38€ (+10,5%) mehr in der Lohntüte hatten.

 

„Es scheint ein Umdenken in den Unternehmen stattzufinden.“ würdigt der Landtagsabgeordnete der Linken, Torsten Wolf, diese Entwicklung. „Die hervorragende Qualifikation der Frauen und der zunehmende Fachkräftemangel sind der Nährboden für eine höhere Wertschätzung von Frauen auf dem Jenaer Arbeitsmarkt. Wenn diese Entwicklung so weitergeht, sollte das Anliegen des „equal pay day“, die gleiche Bezahlung von Männern und Frauen bei gleicher Qualifikation und Tätigkeit, welche eine Selbstverständlichkeit sein sollte, in wenigen Jahren in Jena Realität sein. Ich kann alle Unternehmen in Jena nur auffordern, diesen Weg weiterzugehen.“  so der bildungspolitische Sprecher der Landtagsfraktion der Linken und direkt gewählte Landtagsabgeordnete.

 

Information:

 

Im Rahmen des equal pay days diskutiert Torsten Wolf, MdL, mit Schülerinnen und Schülern der staatlichen berufsbildenden Schule Volkmar Stoy über den noch bestehenden Lohnunterschied von Männern und Frauen und die Bedeutung des equal pay days im Anschluss an den Film: „We want sex“.

 

Ab 14:00 Uhr sind die Landtagsabgeordneten der Linken, Dr. Gudrun Lukin und Torsten Wolf, mit einem Infostand zum equal-pay-day in der Löbderstrasse.

 

 

24. Februar 2015

Spendenaufruf: Hilfe für Geflüchtete

 

Neben offenen Armen brauchen Geflüchtete in Jena auch praktische Unterstützung; Der Flüchtlingsfreundeskreis sammelt vom 26. bis zum 28. Februar (8-21 Uhr) in der Wagnergasse 25 für Geflüchtete Sachspenden.


folgende Dinge können dort im sauberen und gutem Zustand abgegeben werden:

  • waschbare Decken und Kissen
  • Bettwäsche
  • Handtücher, Geschirrtücher,
  • tiefe und flache Teller
  • Tassen und Gläser
  • Besteck
  • Töpfe und Pfannen
  • Wasserkessel/Wasserkocher
  • Staubsauger
  • Wäscheständer
  • Vorhänge und Gardinen sowie Gardienenstangen etc.
  • Kinderkleidung- und Schuhe
  • Spielzeug für Kinder: Puppen, Puppenwagen, Autos, Bobbycars, Dreiräder etc.
    bitte keine Puzzel und keine Kuscheltiere
  • Sport- und Spielgeräte

 

Nicht benötigte Waren werden an gemeinnützige Organisationen weiter gegeben.

 

Wer beim Annehmen und Sortieren bzw. dem Transport der Spendengüter helfen möchte, kann zu den Verantwortlichen unter welcome@jenas-zentrum.de Kontakt aufnehmen und seine Telefonnummer hinterlassen.

 

Wer sich sich vielleicht auch regelmäßig oder öfter engagieren möchte, kann dies ebenso über die Adressen welcome@jenas-zentrum.de und welcome@jenalobeda.de tun.

Helfen Sie mit!

 

 

 

15. September 2014

Beide Jenaer Direktmandate für DIE LINKE

Zur Landtagswahl am 14. September konnte die Jenaer LINKE beide Direktmandate erringen. Dr. Gudrun Lukin verteidigte den Wahlkreis 38 (östlich der Saale), Torsten Wolf gewann erstmals für DIE LINKE den Wahlkreis 37 (westlich der Saale). Danke an alle Wählerinnen und Wähler für das entgegengebrachte Vertrauen!

Informationen zur Eröffnung der Wahlkreisbüros und zu Sprechzeiten der Abgeordneten gibt es baldmöglichts hier auf der Webseite.

24. August 2014

Landtagswahl am 14. September: Beide Stimmen für DIE LINKE

Torsten Wolf. Bodo Ramelow und Dr. Gudrun Lukin

Zur Landtagswahl am 14. September treten in den beiden Jenaer Wahlkreisen zwei Persönlichkeiten an, die für konsequent soziale Politik stehen: Die derzeitige direkt gewählte Abgeordnete und profilierte Verkehrspolitikerin der Linksfraktion, Dr. Gudrun Lukin und der bisherige Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung & Wissenschaft (GEW) Torsten Wolf.

Im Landtagswahlkampf wird neben dem Ministerpräsidentenkandidaten der LINKEN, Bodo Ramelow auch wieder Gregor Gysi nach Jena kommen. Wir freuen uns, den Vorsitzenden der Linksfraktion im Bundestag am Nachmittag des 4. September auf dem Holzmarkt begrüßen zu können. Weitere interessante Termine gibt es in unserer Terminübersicht.

Informationen zu den beiden Direktkandidaten Dr. Gudrun Lukin (kandidiert im Wahlkreis 38, östlich der Saale) und Torsten Wolf (Wahlkreis 37, westlich der Saale) gibt es auf www.gudrun-lukin.de bzw. www.torsten-wolf-jena.de.

1. Juli 2014

Martina Flämmich-Winckler neue Fraktionsvorsitzende

In ihrer Sitzung am 30. Juni hat die Fraktion DIE LINKE im Jenaer Stadtrat den neuen Fraktionsvorstand gewählt. Zur Wahl um das Amt der Fraktionsvorsitzenden kandidierten Martina Flämmich-Winckler und Beate Jonscher. Mit eindeutiger Mehrheit wurde Martina Flämmich-Winkler zur neuen Fraktionsvorsitzenden gewählt. Beate Jonscher kandidierte daraufhin für den stellvertretenden Vorsitz und wurde ebenfalls gewählt.
Reinhard Wöckel wurde ohne Gegenstimmen erneut zum Kassenwart der Fraktion ernannt.

Martina Flämmich-Winkler erklärt dazu: “Ich freue mich über das hohe Vertrauen der Fraktion und des Stadtvorstandes, welcher in einem Votum ebenfalls für mich plädierte und hoffe, diesem gerecht zu werden.” Für die zukünftige Arbeit im Jenaer Stadtrat erklärt Flämmich-Winckler, dass es seitens der Fraktion DIE LINKE Interesse an einer konstruktiven Zusammenarbeit zum Wohle der Stadt Jena gäbe.

“Um dies zu bekräftigen, werden wir erneut alle Fraktionen, sowie die fraktionslosen Stadtratsmitglieder zu einem offenen Gespräch einladen. Wir hoffen, dass unsere Offenheit auch bei SPD und Bündnis 90/DIE GRÜNEN  anerkannt wird.”

27. Mai 2014

Jenaer LINKE zieht als stärkste Kraft in den Stadtrat ein

Neue Fraktion hat 11 Mitglieder - 64 Prozent weiblich, 100 Prozent sozial!

Die zukünftigen Mitglieder der Linksfraktion im Jenaer Stadtrat:

obere Reihe (v.l.): Jens Thomas, Ralph Lenkert, Martina Flämmich-Winckler, Dr. Gudrun Lukin, Carolin Weingart, Reinhard Wöckel

untere Reihe (v.l.):Dr. Karin Kaschuba, Katharina König, Dr. Beate Jonscher, Julia Langhammer, Prof. Dr. Werner Riebel

26. Mai 2014

Wir sagen DANKE für 30.453 Stimmen!

20. Mai 2014

Wahlkampfendspurt – Kurzwahlprogramm zum Download

Die Großveranstaltung mit Gregor Gysi ist Geschichte – es war ein sehr schöner Nachmittag auf dem Jenaer Holzmarkt. Mehr als tausend Menschen hörten dem Fraktionsvorsitzenden der LINKEN im Bundestag über eine Stunde lang gebannt zu. Vorher hatten sich bereits unsere Kandidatinnen und Kandidaten zur Stadtratswahl den Bürgern vorgestellt, außerdem sprachen Bodo Ramelow und Gabi Zimmer über landes- und europapolitische Aufgaben. Auf unserer Facebook-Seite haben wir eine Fotogalerie mit den schönsten Bildern eingestellt.

Die letzten fünf Tage des Kommunalwahlkampfs laufen. Für alle, die noch unentschlossen sind, bieten wir jetzt noch unser Kurzwahlprogramm hier zum Download an. Darin sind unsere wichtigsten Ziele kompakt zusammengefasst und unsere Kandidat_innen werden kurz vorgestellt.

Hier geht es zum Download des Kurzwahlprogramms.